Persönliches

Mein Interesse für die Wärmelehre setzte 1979 ein, als ich die entsprechende für Physik-Studenten obligatorische Vorlesung an der Kieler CAU hörte. Zunächst erschien mir die Wärmelehre als Unikum und nicht als Universaltheorie der Physik. Diese Ansicht änderte sich grundlegend mit meinem Wechsel an die TU Berlin 1982, wo ich sie als Grenzfall einer universellen Materialtheorie kennenlernte, die sich nicht auf Hauptsätzen ausruhen durfte, sondern ihre Annahmen anhand gemessener Materialeigenschaften zu beweisen hatte.

Freunde machte ich mir mit meinen kritischen Schriften (1982 – 1985) zur Definition der Entropie, die in einer Monographie über die Kulturgeschichte des Perpetuum mobile (1988) gipfelte, jedoch nicht.

Anfang 2007 griff ich dieses für fast 20 Jahre beiseitegelegte Thema erneut auf und veröffentlichte im August 2010 das Buch „Entropie. Universelle Aspekte einer physikalischen Mengengröße“ und richtete auch diese Website ein, um zusätzliche Materialien einstellen zu können. Dieses Buch vereint die Destruktion der aktuellen Entropie-Definition mit einer These zur Substanz der Entropie. Aufgrund des gegen Null konvergierenden Interesses an dieser Veröffentlichung reichte ich zum Ende desselben Jahres noch einen „Crashkurs Entropie“ als verspätete „Vorrede zu einer bereits erschienenen Würdigung der Prinzipe der Wärmelehre“ nach.

Ein online lesbares Handbuch über die Einheit der Entropie von 2011 ist der aktuell letzte Beitrag zur Kritik der Wärmelehre. Es zeigt anhand der unterschiedlichen Genese extensiver und intensiver Größen auf, dass die Definition der Basis-Größe „Thermodynamische Temperatur“ unhaltbar, eine Definition der Entropie als Basis-Größe mit eigener SI-Einheit hingegen notwendig und möglich ist.

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